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Rezensionen

Jazzenzo
19 Jun '09
Autor: Rinus van der Heijden

Eine Tuba ist im Jazz ein Instrument das intregiert und vor allem neugierig macht. Sie wird mit wechselndem Erfolg in improvisierter Musik eingesetzt. Auch bei der Betrachtung dieser CD kommt die Frage auf: was wird hier passieren?

Die Antwort ist deutlich: sehr viel. Der junge Norwegische Tuba Spieler Daniel Herskedal erweist sich als ein Wunder und das kommt vor allem durch die perfekte Beherrschung seines Instruments. Beziehe dazu seine (jugendliche?) Phantasie und das alles sorgt schon für eine interessante CD.

Herskedal formt eine Säule dieses fesselnden Albums. Die andere wird geformt von Bert Lochs und Dirk Balthaus. Dem Trio gelingt es um als Einheit zu klingen, ohne jemanden eine Hauptrolle zu zu teilen. Das bedeutet, dass die indiviuellen Qualitäten der drei voll zu ihrem Recht kommen und die Suche nach einanders Fähigkeiten dieses Album superspannend macht.

So Pianist Dirk Balthaus. Zum einen manifestiert er sich als der verbindende Faktor zwischen Trompete und Tuba. Im weiteren Verlauf gibt er diese vermittelnde Rolle auf um oft sparsam unter dem Spiel der anderen zu solieren. Tubist Herskedal bewegt sich, sowie man das von so einem tiefen Instrument erwarten kann, oft in den tiefen Regionen. Um dann weiterhin flugs nach oben zu krabbeln und sich mit dem Spiel von Piano und Trompete zu bemühen.

Bert Lochs hat sowohl auf der Trompete als auch auf dem Flügelhorn einen auffälligen Ton . Das letzte Instrument lässt er oft mit der Tuba behutsam mitwiegen. Seine Trompete zieht ausgelassen durch die Musik, kreiert lange Linien und kreischt wenn nötig musikalische Anweisungen zu den anderen. Das alles zusammengefügt durch zehn eigene, frisch klingende Kompositionen, macht dieses titellose Album zu einer echten Empfehlung.

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