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Rezensionen

Jazzflits
Juni 2009
Autor: Frank Huser

Bert Lochs an der Trompete und am Flügelhorn, Dirk Balthaus am Piano und Fender Rhodes und Daniel Herskedal an der Tuba. Eine ungewöhnliche Kombination von Instrumenten. Aber was für eine fantastische. Ab uns zu fällt dir eine Platte in die Hände, die dich nicht mehr loslässt. Natürlich fällt die besondere Besetzung des Trios sofort auf und macht neugierig. Aber es geht natürlich um die Musik. Und die ist wirklich verblüffend schön. Hier sind drei Musiker, die das Abenteuer nicht scheuen und denen es, ausgehend von ihrer eigenen Expertise, gelingt zusammen zu kommen. Erzählt werden zehn attraktive Geschichten, in denen es brodelt und kocht, wo sich tiefsinnige Betrachtungen mit frivolen Reflexionen abwechseln. Mit einer sinnend klingenden Tuba und einer fließend geblasenen Trompete, umspielt von lyrischen Pianoklängen. Melancholisch gefärbte Muster, die von hoffnungsvollen Perspektiven umgeben werden. Von dem breit schwingenden Tanz in ‘Tarantelle’ bis zu dem staccato gespieltem ‘The Brain Train’ und dem beinah kabarettesken ‘Crystal Village’. Das Trio swingt und improvisiert, geht außerhalb der gebahnten Wege auf die Suche nach feeartigen Pfaden um plötzlich wieder in eine große Ebene zu gelangen, in der mit einem breit bemessenen Arrangement ein weiter Blick geboten wird. Wunderschön und sorgfältig produziert. Eine Platte die du pflegst wie ein Juwel. Sublim.

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